Rheumatologie Mülheim an der Ruhr Privatpraxis für Innere Medizin und Rheumatologie

Innere Mediziner / Internisten
in und um Mülheim an der Ruhr auf jameda

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45468 Mülheim a.d.Ruhr

Leitbild der Praxis

Unsere Philosophie ist das Angebot einer sprechenden Medizin in entspannter Atmosphäre, ohne Zeitdruck, ohne lange Wartezeit in ansprechendem Ambiente mit dem Know How und Equipment der modernen Rheumatologie und Inneren Medizin aus einer Hand mit einer ganz individuellen Beratung und Betreuung.

Warum Privatpraxis Rheumatologie?

Unsere Rheumatologie Leistungen

Fragen & Antworten zur Rheumatologie Mülheim an der Ruhr

Unter dem echten entzündlichen Rheuma versteht man eine Störung des Immunsystems: keine Immunschwäche, sondern eine Fehlsteuerung. Das menschliche Immunsystem ist sehr komplex und soll den Menschen vor Krankheitserregern schützen. Durch einen Fehler im Erkennungsmechanismus werden fälschlicherweise körpereigene Strukturen / Gewebe plötzlich als fremd angesehen und vom Immunsystem angegriffen, es kommt zu Entzündung von Gelenkinnenhaut, aber es kann auch das Bindegewebe, das Auge, die Haut und der Darm betroffen sein. Eine einheitliche eigene Ursache für diesen Vorgang hat man bis heute nicht gefunden.
Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl weiterer rheumatologischer Erkrankungen auch ohne Störung des Immunsystems wie z.B. die Gelenkentzündungen durch Kristalle oder das Weichteilrheuma.

Wenn Gelenk- oder Wirbelsäulenbeschwerden auftreten und nicht wieder gehen, wenn Blutwerte beim Hausarzt hohe Entzündung anzeigen die nicht eingeordnet werden kann, wenn man sich krank und abgeschlagen fühlt macht man sich Sorgen da der Verdacht auf das Vorliegen einer rheumatologischen Erkrankung im Raum steht.
Da es einige hundert verschiedene rheumatologische Erkrankungen gibt ist zur Klärung ob Rheuma vorliegt und wenn ja welche Form eine Vorstellung in der rheumatologischen Schwerpunktpraxis sinnvoll (“Rheuma-Check-up”).

Bei einem Rheuma Check-Up wird nach Befragung des Menschen über seine Beschwerden eine körperliche Untersuchung durchgeführt, ggf. eine Ultraschall- und Röntgenuntersuchung angeschlossen und schließlich das Blut auf Rheuma untersucht. Dazu steht uns ein eigenes Rheumalabor in der Praxis zur Verfügung, das von einer erfahrenen MTA betreut wird. Anlässlich eine Besprechungstermins werden die Ergebnisse verständlich und ausführlich erläutert.

Der einfachste Weg zu einem Termin in der Rheumapraxis ist der persönliche Anruf. Unsere Rezeption ist zu den angegebenen Zeiten durchgängig besetzt, in aller Regel kommen Sie problemlos durch und können persönlich Ihre Terminvorlieben darlegen. Eine Terminvergabe noch in derselben Woche ist üblich, im Notfall noch am gleichen oder nächsten Tag möglich. Wir sind stets um äußerste Termintreue bemüht, Wartezeiten in der Praxis am Termin sind selten und belaufen sich wenn auf max. 15 Minuten.

Beim Erstgespräch lernt man sich kennen, es wird nach Vorerkrankungen und schließlich den zur Vorstellung führenden Beschwerden, ihrer Art und Dauer gefragt. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung. Zunächst wird der “Internistische” Status erhoben (Betrachtung und Untersuchung der Haut und Mundschleimhaut, Abhorchen von Herz- und Lungen, Abtasten der Bauchorgane, der Pulse und evtl. geschwollener Lymphknoten, der Schilddrüse etc.). Anschließend wird der Gelenk- und Wirbelsäulenstatus erhoben, d.h. es werden die Gelenke und Wirbelsäule abgetastet und durchbewegt. Der Befund wird digital dokumentiert.

In aller Regel erfolgt nach der körperlichen Untersuchung eine Blutabnahme aus der Armbeuge um Entzündungs- und Rheumawerte zu bestimmen. Dieser Pieks in die Vene der Ellenbeuge stellt den “schlimmsten” Teil der Erstuntersuchung dar. Eine eventuell erforderliche Ultraschalluntersuchung der Gelenke (wenn Schwelllungen und der Verdacht auf Gelenkerguss vorliegen) und / oder Röntgen eines Gelenks, der Wirbelsäule oder Lunge ist natürlich völlig schmerzfrei.

Die Erhebung der Vorgeschichte, Befragung und Untersuchung beim ersten Termin ist recht zeitaufwändig, so dass Sie mindestens eine halbe Stunde einplanen sollten. Bitte bringen Sie Vorbefunde (Berichte, Laborwerte, Röntgen- und CT / Kernspin-CD`s) mit!

Die Diagnose einer rheumatischen, speziell entzündlich rheumatischen Erkrankung löst bei den Betroffenen naturgemäß Sorgen und Ängste aus. Es besteht aber kein Grund sich verrückt zu machen: wir lassen Sie nicht allein! Die Rheumapraxis versorgt seit 1997 engmaschig und kontinuierlich chronisch von Rheuma betroffene Menschen. Wenn immer Sie Probleme haben können Sie uns ansprechen! In aller Regel finden wir eine Lösung!

Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich durch Neuentwicklung hochwirksamer und nebenwirkungsarmer Medikamente in den letzten Jahren massiv verbessert, so dass man Ängste bezüglich Invalidität, Berufsunfähigkeit wegen Gelenkzerstörung durch Rheuma heute nicht mehr haben muss.
Das Konzept unserer Behandlung sieht vor, dass mit schonenden Medikamenten das Rheuma zurückgedrängt wird und Sie Ihre volle Lebensqualität behalten können. Das betrifft sowohl Familien- und Berufsplanung, aber auch ganz konkret Ihre Hobbys, Sport und Urlaub.
Die vor 20 Jahren noch relativ häufig erforderlichen rheumachirurgischen Gelenkoperationen sind bei Menschen bei denen das Rheuma heute beginnt nicht mehr notwendig.

Im Rahmen der Begleitung Ihres Rheumas wählen wir nach Aufklärung und in enger Absprache mit Ihnen die medikamentöse Therapie aus, die in der Regel über einen längeren Zeitraum erfolgen sollte. Unter der Behandlung finden in gewissen Abständen – erst enger, dann langfristiger- Labor- und körperliche Untersuchungen statt um Ihnen höchstmögliche Sicherheit bei der Therapie zu gewährleisten.

Im Rahmen ihres langjährigen Bestehens hat die Rheumapraxis viele Frauen durch ihre Schwangerschaft begleitet, rheumabetroffene Männer bezüglich Zeugung eines gesunden Kindes bei Rheuma betreut und beraten. Natürlich kann man mit Rheuma als Mann gesunde Kinder zeugen und als Frau austragen!

Frauen häufiger als Männer was wahrscheinlich mit den weiblichen Geschlechtshormonen zusammenhängt. Auch sehr alte Menschen und Kinder können Rheuma bekommen. Letztendlich ist noch nicht restlos aufgeschlüsselt was Rheuma auslöst. Es gibt sicherlich eine gewisse erbliche Prägung, aber Rheuma ist keine Erbkrankheit im eigentlichen Sinne. Infekte mit bestimmten Erregern können Rheuma auslösen, aber auch schwere seelische Krisen und Belastungen. Ein Zusammenhang zwischen Psyche und Immunsystem ist nicht zu übersehen.

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