Unsere Leistungen


Für eine exakte Diagnostik steht in der rheumtologischen Praxis die ausführliche Erhebung der Krankheitsvorgeschichte (Anamnese) durch den Arzt an erster Stelle, gefolgt von einer gründlichen körperlichen Untersuchung (internistischer und rheumatologischer Untersuchungsbefund / Gelenkstatus).

Nach der Erhebung der Krankheitsvorgeschichte und des körperlichen Untersuchungsbefundes schliessen sich -nach Bedarf- die weiteren Säulen der rheumatologischen Diagnostik und Behandlung, die apparativen Untersuchungen an:

>> Digitale Röntgendiagnostik des gesamten Skeletts und der Brustorgane (Thorax)

Wird zur Diagnosestellung der Rheumaerkrankung und zur Verlaufskontrolle benötigt, auch um z.B. den Behandlungserfolg zu überprüfen.

Hier in der Praxis können strahlenarm Röntgenaufnahmen aller Gelenke, der gesamten Wirbelsäule und der Brustorgane angefertigt werden.

>> Labor

Die für die Erkennung und Behandlung rheumatischer Erkrankungen erforderlichen Spezialuntersuchungen werden im eigenen Rheumalabor der Praxis erbracht.

Folgende Parameter werden im Rheumalabor von Frau Diefenthal, unserer Medizinisch Technischen Assistentin erbracht:

  • CRP
  • Antikörper gegen citrulliniertes cyklisches Peptid (CCP)
  • Rheumafaktor nephelometrisch
  • Antistreptolysin O Ak
  • Antikernfaktoren(ANA)
  • ds-DNS Antikörper
  • Extrahierbare Nukleoläre Antigene (ENA): SSA, SSB, SM, Jo1, U1RNP, ScL70, Centromer, Histone
  • HLA B27, HLA B7
  • Immunglobuline G, A, M und E
  • Complementfaktoren C3 und C4
  • C-/P-ANCA
  • Cardiolipin-Antikörper / Lupus-Antikoagulans
  • Ferritin, Folsäure, Vitamin B12
  • Chlamydien-, Yersinien- und Borrelien-Antikörper
  • Schilddrüsenhormone TSH, T3, T4
  • Schilddrüsenautoantikörper TRAK, Anti TPO, Thyreoglobulin
  • Ostase Vitamin D3 (25OHD), Parathormon
  • Interleukin 6
  • Prostata Spezifisches Antigen
  • Tumormarker CEA, CA 19-9, Cyfra, NSE
  • Synovia-Analyse (Untersuchung von Gelenkflüssigkeit)

>> Ultraschall (Sonographie) der Bauchorgane, Gelenke und Schilddrüse

Die Ultraschalluntersuchung stellt eine wichtige, belastungsarme Untersuchungstechnik dar.

Sie gibt im Bereich der Gelenke und Weichteile Aufschluss über Ergussbildung im Gelenk, Knorpelzustand, Intaktheit von Muskeln und Sehnen. Das moderne Verfahren des "Power-Dopplers" ermöglicht die Aufdeckung von entzündlichen Gelenkinnenhautveränderungen in ganz frühen Krankheitsphasen. So bringt die Untersuchungstechnik wertvolle Zusatzinformationen bei rheumatischen Erkrankungen.

Die Sonographie der Bauchorgane ist wichtig bei der Abklärung möglicher Veränderungen an Leber, Nieren, Milz etc. als Begleiterscheinung bei rheumatischen Erkrankungen.

Die Schilddrüse ist ein Organ, das häufig im Rahmen von Autoimmunstörungen mitbetroffen ist, z. B. bei der Autoimmunthyreoiditis. Auch hier bietet die Ultraschalluntersuchung wertvolle Hinweise über die Beschaffenheit des Organs. Festgestellt wird z. B., ob eine Vergrößerung (Struma) vorliegt, ob Cysten oder Wucherungen bestehen.

>> Gelenkpunktion / Injektion

Die Gelenkpunktion stellt eine Standardmethode in der rheumatologischen Praxis dar. Die Analyse der gewonnenen Gelenkflüssigkeit gibt wertvolle Aufschlüsse über das Wesen der Erkrankung. Bei Bedarf kann nach der Punktion ein kristallines Cortisonpräparat mit Depotwirkung in das Gelenk injiziert werden. So wird oft eine Zerstörung des Gelenks verhindert, die Entzündung der Gelenkinnenhaut vor Ort wirkungsvoll bekämpft.

>> Elektrokardiogramm (EKG)

Die Aufzeichnung der Herzströme ist eine wichtige diagnostische Methode um Störungen der Herzdurchblutung, Rhythmusstörungen oder Entzündungen am Herzen festzustellen, wie sie bei Beteiligung des Herzens bei rheumatischen Erkrankungen vorkommen können.

>> Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Die Knochendichtemessung ist eine wichtige Untersuchungsmethode um eine Osteoporose, d.h. eine krankhafte Verminderung der Knochendichte festzustellen. Eine zu spät erkannte und unbehandelte Osteoporose kann zu Brüchen der Wirbelkörper, aber auch z.B. dem gefürchteten Oberschenkelhalsbruch führen.

In unserer Praxis wird bei der Knochendichtemessung mit einem speziellen Gerät der Knochenmineralgehalt mittels Ultraschall an der Ferse gemessen. Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich, eine Belastung durch z.B. Röntgenstrahlen entfällt.

Zur Komplettierung der Untersuchung gehört neben der apparativen Knochendichtemessung eine Laboruntersuchung des Knochenstoffwechsels.

Termine nach Vereinbarung

Tel.: 0208 - 360025

Fax.: 0208 - 3881896

Privatärztliche Rheumapraxis

Dr. Michael Schürmann

Friedrichstraße 12

45468 Mülheim a.d.Ruhr